Zeitschrift "epheta"


"epheta" berichtet aus der Welt der Gehörlosen



Warum diese Aufgabe?


Seit 2012 habe ich eine neue Aufgabe dazu bekommen. Ich bin Schriftleiter (Redaktionsleiter) der Monatszeitschrift "epheta". Sie wird für katholische Gehörlose als eine Art Kirchenzeitung gemacht.

Bevor ich Seelsorger wurde, wollte ich Journalist werden. Deswegen hatte ich Sozialwissenschaften studiert und wollte danach ein Volontariat machen. Der liebe Gott hat mich dann auf andere Wege gelenkt. Umso schöner, dass ich jetzt in einem kleinen Rahmen für eine Zeitschrift verantwortlich sein darf.

Schon als Jugendlicher hatte ich mit anderen zusammen eine kleine Zeitschrift für unsere Kirchengemeinde herausgegeben. Gleichzeitig begann ich für die Kirchenzeitung und die Tageszeitung als freier Mitarbeiter zu schreiben. Das habe ich später auch an allen meinen Wohnorten getan (u. a. für die "Süddeutsche") - in kleinem Rahmen bis heute. Von Holdorf aus arbeitete ich vier Jahre als Moderator beim Krankenhausradio Damme mit. Später gestaltete ich Webseiten und war in mehreren Vereinen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Übrigens auch jetzt für die Pfarrei Molbergen.

Da war es wohl kein Wunder, dass ich irgendwann ins Gespräch kam, als ein Nachfolger für den langjährigen Schriftleiter der "epheta" gesucht wurde. Was ist das nun für eine Zeitschrift?


 

Monatszeitschrift für Gehörlose


Gehörlose leben weit verstreut im Land. Da ist es wichtig, von den Anderen zu erfahren, wie es ihnen ergeht. Die Zeitschrift "epheta" verbindet die katholischen Gehörlosen in ganz Deutschland. Der Verband der katholischen Gehörlosen Deutschlands (VKGD) ist für den Inhalt mit verantwortlich. Der epheta-Verlag "die medienpartner" in Lahr (Schwarzwald) gibt die Zeitschrift mit einer Auflage von einigen Tausend heraus.

Zwölfmal im Jahr erscheint sie. Was steht drin?

Geistliche Worte, Berichte aus dem Verband und vor allem Berichte aus den Vereinen und Seelsorgegemeinschaften. Auch Urlaubsgrüße und wichtige Termine kann die Leserin oder der Leser finden. Sozialpolitische Infos und rechtliche Tipps... Und vieles mehr. Alle Gehörlosengottesdienste in Deutschland (und Luxemburg) stehen mit Tag und Ort auf eigenen Seiten in "epheta".

Die Redaktion ist ein "Ein-Mann-Betrieb" und befindet sich in meinem Büro in Molbergen. Es gibt aber zahlreiche feste freie Mitarbeiter und noch mehr gelegentliche Autoren, so dass es eine Zeitschrift von und für Gehörlose ist. Im Verlag wird dann das Layout gestaltet und für den Druck vorbereitet. Und natürlich sorgt der Verlag für den Versand.

 

Webseiten zu "epheta"

holger-meyer.net